Vriesea roethii
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Vriesea roethii W. Weber, 1979
Diese Art ähnelt mit ihren Blüten stark jenen der Gattung Werauhia. Sie bildet eine Infloreszenz, an der die Blüten zunächst in zwei Zeilen gegenüberliegend angeordnet sind. Kurz vor der Anthese wenden sich dann die Knospen alle zu einer Seite. Besonders erwähnenswert ist, daß bereits die Infloreszenz und später auch die Blüten selbst eine intensiven Duft verströmen, der an Zimt oder Kardamon erinnert.
Benannt wurde die Art nach Jürgen Röth , dem damaligen Technischen Leiter des Botanischen Gartens Halle.
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Verbreitung:
Ost-Brasilien, genauere Verbreitung unbekannt
Kultur:
Nicht ganz einfach, bedarf ständiger Beobachtung. Ein warmer, schattiger Standort und gleichmäßige Feuchtigkeit scheinen Voraussetzung zu sein. Kultur getopft in relative kleinen Töpfen, da die Art nur wenige Wurzeln bildet. Besonders im Winter kann es schnell passieren, dass die Trichter zu faulen beginnt. Daher diesen regelmäßig ausleeren und ggf. auch vorbeugend mit Fungiziden behandeln. Nach der Blüte kann eine Pflanze bis zu 5 Kindel bilden.
Fotos:
Einzelne Petale
Fotolinks:
- Bilder im Photo Index der FCBS-Webseite
Erstbeschreibung:
Vriesea roethii W. Weber (1979) Bradea, Boletim do Herbarium Bradeanum 3(4): 23-26- (Bradea)
Synonyme:
- keine
Literatur:
- Luther (2008) An Alphabetical List of Bromeliad Binomials Edit. XI :105