Vriesea guttata
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Vriesea guttata Linden & André, 1875
Diese nur etwa 30 cm hoch werdende Art fällt besonders durch ihre leicht blau-silberfarbenen Blätter und gepunktete Blattzeichnung auf. Zur Blütezeit bildet sie langüberhängende Blütenstände aus. Die Brakteen sind rosafarben und weißkreidig bemehlt, die Petalen gelb. Morgens kann man oft Nektartropfen am Blütenende vorfinden, die sehr süß schmecken. Diese Phänomen gab der Pflanze auch ihren Namen (lat. gútta - Tropfen) ( ggf. auch von den gepunketen Blättern ?).
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Verbreitung:
Brasilien, Est. Minas Gerais, Rio de Janeiro, Paraná und Santa Catarina, in den Atlantischen Regenwäldern
Kultur:
Diese Art muss recht kühl (16 ° Tag, 12 °C Nacht) und feucht gehalten werden. Da die Blütenstände später weit überhängen, ist eine Kultur getopft in Ampeln oder Körbchen ratsam. Auf hohe Luftfeuchtigkeit ist zu achten. Um den weißen Belag der Infloreszenzen möglichst zu erhalten, sollte man während der Blühphase nur vorsichtig sprühen, oder besser nur nebeln.
Fotos:
Fotolinks:
- Bilder im Photo Index der FCBS-Webseite
Erstbeschreibung:
Vriesea guttata Linden & André (1875) L'illustration horticole 22: 43- (Ill. Hort.)
Synonyme:
- Tillandsia guttata (Linden & André), Baker, 1888
- Tillandsia duvaliana Baker, 1889; in parte
Literatur:
- Smith & Downs (1977) Flora Neotropica 14(2): 1234
- Rauh (1990) Bromelien :329-330
- Luther (2002) An Alphabetical List of Bromeliad Binomials Edit. VIII :76