Tillandsia polzii
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Tillandsia polzii R. Ehlers, 1997
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Die Pflanzen wurde nach Franz Polz benannt, einem Pflanzliebhaber, der an der Auffindung beteiligt war.
Die Art wird dem Verwandtschaftskreis von Tillandsia aeranthos zugeordnet, von der sie sich durch folgende Merkmale unterscheidet:
- Pflanze weniger caulescent, an der Basis Sprosse bildend, weniger Blätter
- die Blätter breiter und stärker sukkulent, lax angeordnet, krallig aufwärts gerichtet, grau lepidot
- Inflorenszenzschaft länger und übergebogen
- Inflorenszenz lax
- Internodien der Blüten größer
- aus wenigen, stärker abgespreizten Blüten zusammengesetzt, die Rhachis sichtbar
- Blütenbrakteen größer, auch die unteren nur acut, nicht filiform zugespitzt, das oberste Viertel dichter lepidot und etwas gekielt
- Sepalen viel länger
- Petalen bis 3.8 cm (statt bis 2.7 cm) lang, die Platte doppelt so breit und zugespitzt, stärker abspreizend, heller blau
Inhaltsverzeichnis |
Verbreitung:
Süd-Brasilien, Est. Rio Grande do Sul, Mina Macaque
lithophytisch auf roten Sandsteinfelsen
300 m
Kultur:
Dies ist eine leicht zu kultivierende, robuste Art und gut für die Zimmerkultur geeignet. Im Sommer kann sie auch im Freien kultiviert werden, bevorzugt dann aber im Hochsommer einen leicht schattierten Standort.
Fotos:
Fotolinks:
- Bilder im Photo Index der FCBS-Webseite
Erstbeschreibung:
Tillandsia polzii R. Ehlers (1997) Die Bromelie 1: 11-15- (Bromelie)
Synonyme:
- keine
Literatur:
- Polz (1997) Die Bromelie 1: 16-17
- Luther (2008) An Alphabetical List of Bromeliad Binomials Edit. XI :91
- Böker (2009) Die Bromelie 1: 25