Tillandsia buchlohii
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Tillandsia buchlohii Rauh, 1983
Diese lang-stammbildende Art steht in naher Verwandschaft zu Tillandsia vernicosa. Neben ihrem streng aufrechten Wuchs und den rinnenförmigen, steifen, unbiegsamen und leicht brechenden Blättern fällt sie vor allem durch ihre besondere zart lachsfarbene Blattzeichnung auf. Diese ist sehr dauerhaft und bleibt auch in dunklen Wintern gut erhalten.
Die ersten Pflanzen gelangten über einen Kakteenimporteur nach Deutschland und hatten nur die Herkunftsangabe "Paraguay". Da unseres Wissens nach bisher keine weiteren Exemplare gefunden wurden, bleibt die genauere Verbreitung unbekannt. Aufgrund dieser Tatsache ist sie auch bisher eher selten in Sammlungen anzutreffen.
Benannt wurde sie nach Prof. Dr. G. Buchloh, Universität Hohenheim, der an der Erstellung der lateinischen Diagnose mitarbeitete.
Inhaltsverzeichnis |
Verbreitung:
Paraguay, genaue Verbreitung unbekannt
Kultur:
Kultur ähnlich wie bei Tillandsia latifolia oder lorentziana. Sonniger Standort. Im Sommer am besten im Freien in voller Sonne, im Winter hell und relativ trocken. Kultur aufgebunden mit der Triebspitze nach oben. Die Art blüht regelmässsig und setzt danach oft 3-4 Kindel an, die man einfach herausbrechen und erneut aufbinden kann. Auf lange Sicht lassen sich nur schwere größere, dekorative Horste halten, da diese nach ein bis zwei Blühphasen beginnen überzuhängen und abzubrechen. Am besten man bindet die jungen Kindel stets neu gemeinsam auf.
Fotos:
Fotolinks:
- Bilder im Photo Index der FCBS-Webseite
Erstbeschreibung:
Tillandsia buchlohii Rauh (1983) Bromelienstudien XIV. Mitteilung In: Tropische und Subtropische Pflanzenwelt 43: 11-13- (Trop. Subtrop. Pflanzenwelt)
Synonyme:
- keine
Literatur:
- Kiff (1991) A distributional checklist of the Genus Tillandsia :10
- Till (1996) Bromélia 3(4): 38-39
- Luther & Sieff (1997) Selbyana 18(1): 110
- Roguenant (2001) Les Tillandsia et les Racinaea :238
- Luther (2008) An Alphabetical List of Bromeliad Binomials Edit. XI :80