BromWiki:Artikel des Monats (Archiv)
Billbergien gehören zu den am längsten in Kultur befindlichen Bromeliengattungen. Bis vor wenigen Jahren noch war der unverwüstliche Zimmerhafer (Billbergia nutans) auf vielen Fensterbänken zu Hause. Doch auch andere Arten, wie etwa diese Billbergia pyramidalis var. concolor sind sehr pflegeleicht und auch Anfänger sehr zu empfehlen. Leider ist deren Blütenpracht nur von kurzer Dauer.
Racinaea ist eine noch recht junge Bromeliengattung, die erst 1993 aufgestellt wurde. In ihr hat man all jene Arten der Gattung Tillandsia vereint, die bis dahin zur Untergattung Pseudocatopsis gezählt wurden. Ihren Namen erhielt Racinaea zu Ehren von Racine Foster (1910-1991), der Gattin des US-amerikanischen Bromeliensammlers und Mitbegründers der BSI, Mulford Bateman Foster. Markantes Merkmal sind die kleinen, unscheinbaren Blüten. Während die meisten der zur Zeit etwa 70 Arten sehr klein bleiben, ist eine blühende Racinaea fraseri mit ihrem weit über 2 m hohen Blütenstand ein echter Blickfang.
Die Gattung Alcantarea ist wohl nur in den wenigsten Sammlungen zu finden, denn die Arten dieser Gattung werden sehr groß. Aber gerade das macht auch ihren Reiz aus, wie z.B. bei Alcantarea regina, die nur ca. alle 7 Jahre blüht. Dieser Anblick jedoch lohnt das lange Warten.
Bromelia laciniosa gehört wohl zu jenen Arten, die man trotz ihrer Schönheit nur ungerne kultiviert. Denn ihre Blätter sind äusserst wehrhaft bestachelt. Aber die Farbpracht der Blüten und der Hochblätter entschädigt für so manches..........
Aechmea emmerichiae wurde erst 1987 beschrieben und ist wohl aufgrund ihrer enormen Größe eher selten in Kultur zu finden und daher noch recht unbekannt. Die leuchtend orange Farbe der Blüten und des gesamten Blütenstandes bleiben über Monate erhalten..........
Vriesea roethii wurde erst 1979 beschrieben und ist eine recht kleine, kulturwürdige, wenn auch nicht ganz einfach zu kultivierende Art. Ihr atemberaubender Duft ist jedoch allemal einen Versuch wert..........